Hallo dunkle Mitseelen.
Ja, es hat einige Jahre gedauert, aber nun bin ich hier.
Ich bin noch nicht so oft in die Situation gekommen, mich vorzustellen.
Meinen Namen belasse ich vorerst bei Blacksekhmet. Dieser Name hat eine gewisse Bedeutung, dazu später mehr. Ich bin 33 Jahre alt und wohne zurzeit in Sachsen-Anhalt. Ich bin vollzeit berufstätig, hab 2 Katzen (Freya (5) und Sekhmet (ca 2), meine Hobbys sind: Zeichnen, Schreiben, Zocken. Ja. Ich bin eher so die "Stubenhockerin" aber ich fühle mich nunmal sehr wohl dabei. Ich bin zwar introvertiert, spiele online aber viele Rollen. Ich bin auf Facebook, verwalte dort Kunstgruppen. Tausche mich dort aus. Auch auf Deviantart. Ich habe sehr schöne online Kontakte und nebenbei streame ich auch noch. Wenn ich nicht online bin, zeichne ich viel oder arbeite an meinem Lebensprojekt, meinen Romanen. Und ja die Geschichte ist ziemlich düster, mythologisch angehaucht und vieles mehr.
Wie kam ich zum Gothic? Gute Frage. Mich hat schon als Kind das Düstere fasziniert. Nicht das böse, nicht das schlechte, wie viele es wohl benennen mögen. Sondern die Schönheit dahinter. Nicht nur die Kleidung, die Atmosphäre. Nein, vieles daran. Ich kann es kaum beschreiben. Ich denke, viele werden es verstehen. Es ist was seelisches. Als ich volljährig wurde, durfte ich auch so langsam mal selbst entscheiden, in welche Richtung ich gehe. Immer weniger wurde ich deswegen akzeptiert und ich, naja, ich versuchte es dann doch wieder allen recht zu machen. Ein "normales" Leben zu führen. Natürlich ging das nicht gut. Und dann mit 19 hat sich mein ganzes Leben verändert. Ich bin von Zuhause weg. Weit weg und suchte mir eine neue "Heimat". Hier, wo ich jetzt wohne. Ich bin zwar alleine, aber ich habe mein Leben aufgebaut. Das getan, was mir gefällt, bin aufgeblüht und die Dunkelheit war mein stetiger Begleiter. Ich erschuf eigene Welten, zeichnete sie, schrieb über sie. Machte es ein Teil von mir und meinem Leben und es fühlt sich gut an. Sehr gut. Ich trage gern dunkle Kleidung (naja schwarz halt, mit roten Akzenten jedoch.) Ohne, dass mich wer verurteilt, wie früher.
Mja, ich hoffe, das reicht erstmal über mich. Grob, fein, beides zusammen und doch wieder nicht. Ich denke persönliche Fragen können im Laufe dessen gestellt werden. Ich habe mir die Seite genauer angesehen, mir ein paar andere "Vorreiter" der Vorstellrunde ^^ angesehen und dort auch die 10 Fragen gefunden, die so oder so kommen werden. Ich werde sie versuchen zu beantworten:
1. Wie hast du zu uns gefunden?
A:Tatsächlich habe ich vor kurzem meine langjährige Beziehung beendet und bemerkt, was mir in all der Zeit noch gefehlt hatte. Ich habe auch vorher schon viele Freunde verloren und suche nach wie vor gleichgesinnte. Habe es aber vorher nie wirklich umgesetzt aus... ich weiß nicht. Angst, vielleicht? Naja, ich habe gegoogled. Erst waren es so Seiten, wo ich schonmal war. Diese typischen "schwarze... Stadt" Seiten. Und Google schlug mir diese Seite vor. Mir kam sie bekannt vor. Ich muss sie damals auch schon gesehen haben, als ich schon mal etwas tiefer in der Szene war. Ich freue mich, dass es euch noch gibt.
2. Was bedeutet für dich ganz persönlich Gothic? (Auch hier der Hinweis: Ist eine reine Interessensfrage, ich stecke niemanden in Schubladen.)
A:Gothic bedeutet natürlich sehr vieles und viele haben verschiedene ansichten. Für mich ist es dunkel, wunderschön. Ein Gefühl von Geborgenheit, wie ein etwas anderes Zuhause, wo ich ich sein kann. Ich selbst nutze Gothic oft symbolisch in meiner Kunst oder in meinen Texten. Ich habe Charaktere, die Gothic-like sind, sag ich mal. Ich konnte mich auf diese Weise in diesem Bereich so richtig austoben.
3. Welches Verhältnis hast du gegenüber dem Mond und der Nacht?
A:Oh, also ein gutes, so hoffe ich. Von meiner Seite aus ja. Ich bin oft Nachts aktiv (schaut auf die Uhr, hui) und den Mond fand ich immer faszinierend. Ein angenehmes Lichtlein im Vergleich zur Sonne.^^ Nein, ich fühle mich hingezogen. Allein schon wegen meiner mythologischen Leidenschaft.
4. Wie fühlt sich für dich Finsternis an? Magst du sie? Wenn ja. Was magst du an ihr?
A:Gut, also ich habe dazu schon etwas berichtet. Für mich fühlt es sich gut an. Sie beruhigt mich. Gibt mir ein Zuhause und das, genau das mag ich an ihr. Viele in meinem Umfeld können das nicht nachvollziehen, aber das müssen sie auch nicht)
5. Befindest du dich noch auf der Suche nach deinem Weg oder hast deinen Platz in der Welt schon gefunden?
A:Vermutlich sowohl als auch. Man ist doch eigentlich die ganze Zeit im Wandel. Dort wo ich nun bin, fühle ich mich auf dem richtigen Weg, aber sicherlich kommen auch Dinge oder Personen, Situationen, die mich auf einen anderen schubsen können. Suchen tue ich hier, nach neuen Möglichkeiten. Weiteren Schicksalsverbindungen, Zufälle, wie man so will.
6. Wenn dir jemand zwei Möglichkeiten bieten würde, welche würdest du wählen? Die erste Möglichkeit würde dir ein schönes Leben ermöglichen. Die zweite Möglichkeit würde dir einen Weg zeigen, auf dem du anderen Lebensformen (Tiere eingeschlossen) helfen könntest ein besseres Leben zu bekommen.
A

ann definitiv die Zweite, weil es mir dann auch die erste Möglichkeit ermöglichen. Denn wenn ich anderen Helfen kann, fühle ich mich erfüllter, glücklicher. Einen Mehrwert zu bieten, egal ob Mensch oder Tier. Das bewahrt mehr das Gleichgewicht, als "nur" ein schönes Leben zu haben.
7. Eine apokalyptische Katastrophe würde das menschliche Leben komplett auslöschen und du wüsstest bereits 24 Stunden vorher davon, was würdest du in diesen letzten 24 Stunden des Lebens tun?
A:Ich würde aussprechen, was ich jeden Tag fühle, also meinen Mitmenschen sagen, was ich fühle. Mich bedanken für die wundervolle Zeit und all das, was wir gemeinsam erleben durften. Ich würde mich nochmal erinnern, in mich gehen und mich dann langsam verabschieden. In Panik geraten oder mich aufregen? Nein warum? Wenn das Ende bekannt ist, egal wie viel Leid dieses bringen würde, dann ist es so vom Schicksal gewollt. Ich empfange es. Man kann nicht alles aufhalten, aufzwingen. Loslassen ist wichtig.
8. Du siehst auf der Straße liegend eine bewusstlose, komplett verwahrloste Person. Auf den ersten Blick wäre ersichtlich, dass diese Person einen Rausch hat. Würdest du dir die Zeit für einen 2. genaueren Blick nehmen? Und wenn dir dieser 2. Blick die wahre Situation dieser Person eröffnen würde, wie würdest du darauf reagieren?
A:In erster Linie sollte man stehts wissen: Das könntest du selbst sein! Nach außen hin sieht immer alles anders aus, als es in echt ist. Wie es mein Motto, auch in meinen Romanen ist: "Nichts ist so, wie es scheint." Oberflächlich zu handeln ist nie gut. Irren ist Menschlich, man lernt dadurch und man weiß es am Ende besser. Oder: Glauben ist nicht wissen. Somit würde ich natürlich noch einen 2. Blick nehmen. Ich würde dieser Person helfen. Ist sie verletzt. Notarzt. Braucht diese Person gerade Begleitung, weil irgendwas geschehen ist? Stütze sein. Usw. Ich kann auch in solch eine Situation geraten. Ja, vielleicht kann man sich das nicht vorstellen, aber du weißt nie, niemals, was das Leben so für dich offen hält. Das habe ich zu genüge selbst erfahren, oder bei anderen beobachten dürfen.
9. Du siehst einen Pöbel Jugendlicher auf der Straße die sich um ein wehrloses Tier versammelt haben und es quälen. Wie reagierst du?
A:Hui, sowas macht mich richtig aggressiv. Polizei rufen, und dazwischen gehen. Soll mir lieber was passieren, als weiterhin der reinen Seele. Ich kann mehr einstecken, als so manch wehrloses Tier.
10. Und dies ist meine letzte Frage.

Was bedeutet für dich, ein menschenwürdiges Leben?
A:Sowas wie, ein Leben, in dem man sein darf, wer man will. Ohne sich rechtfertigen zu müssen. Im Sinne von, in meinem Fall, seinen inneren Frieden finden. Balance, ohne dass man sich dafür schuldig fühlt. Schwer zu beschreiben, ich hoffe man versteht, was gemeint ist.
So, das waren die Fragen. ^^
Wenn ihr noch etwas über mich wissen wollt, dann antworte ich gerne.
Zurzeit ist mein "Grund" hier zu sein, einfach nur mich zu verknüpfen, mit Gleichgesinnten. Nicht alleine zu sein, in der Szene. Vielleicht neue Bekanntschaften machen? Mal sehen, was das Schicksal so mit sich bringt.
Danke für diese Möglichkeit und eine/n schöne/n Nacht/Tag.